Farb-Dialog-Therapie

"Ich denke an nichts, wenn ich male, ich sehe Farben."

Paul Cézanne (1839-1906)

 

Farbdialog ist eine spezielle Variante der Kunsttherapie, ein pragmatisches Verfahren, das von Bruno Huber entwickelt wurde. Es wird im Rahmen tiefenpsychologischer Arbeit angewendet. 

 

Hier malen Klient und Therapeut gemeinsam und widmen sich damit fast meditativ einer nonverbalen, primär unbewussten Kommunikation. Abwechslungsweise werden flächig, kräftig leuchtende Farben aufgetragen, einfach nur zügig und spontan dem eigenen Impuls folgend. Im Anschluss ergänzt das Gespräch die Wirkung der Farbdialogsitzung. Hier kann alles einfließen und ausgesprochen werden, was während des Malens an inneren Bildern, Gefühlen, Stimmungen und Konflikten zwischen den Beteiligten aufgetreten ist.

 

Die großen Vorteile des Verfahrens liegen darin, dass eigene Entwicklungs- und Wachstumsprozesse unterstützt und gefördert werden.

Das innere Erleben kann durch das Einlassen in die Farbenwelt und die intensive gestalterische Beschäftigung auf sehr einfache Art und Weise ausgedrückt werden, oft auch dann, wenn die Empfindungen nicht mehr in Worte gefasst werden können. Die Methode fördert die Konzentrationsfähigkeit, befeuert das kreative Potenzial und stärkt auch damit das Selbstvertrauen.

Besonders hervorzuheben ist, dass keinerlei künstlerische Fähigkeiten oder Vorkenntnisse notwendig sind.

Diese Therapiemethode hat sich ebenso im gruppentherapeutischen Setting bewährt und ist ein anerkanntes Verfahren, das z.B. auch in psychosomatischen Klinken zum Einsatz kommt.

 

Auf den Seiten "Wie ein Bild entsteht"  und "Gruppenprozess" können Sie sich via Diashow einen weiteren Eindruck über die Methode, ihren Ausdruck und die immense Leuchtkraft und Wirkung der Farben verschaffen.  

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© 10/2018 Praxis für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz) Angelika Anna Richter